Sonntag, 12. Februar 2017

Kaltenberg 2896m über die Maroiköpfe

Bevor der Schnee voll ganz verschwindet, wollen wir noch eine Skitour gehen. Der Kaltenberg ist an diesem Sonntag unsere Ziel. Wir parken unser Auto auf dem Parkplatz in Stuben. Hier lösen wir ein einach Ticket bis zum Maroigrat. Das heißt mit dem Zweierlift rauf, abfahren bis zur Gondel Albonagratbahn. Von der Bergstation wieder runter zum Sonnleitenlift. Von dessen Bergstation sieht man bereits die Aufstiegsspuren zu den Maroiköpfen.

Tourenverlauf

Start der Tour

Die Maroiköpfe
Da die Maroiköpfe sehr einfach zu erreichen sind, ist dementsprechend auch viel los. Viele Freerider gehen bis dort hoch und fahren vor oben ab. Wir lassen die Massen schnell hinter uns am Gipfel des östlichen Maroikopfes und queren rüber zum westlichen Maroikopf. Schon sind wir alleine. Gipfel Nummer zwei ist im "Sack".

Panorame vom östl. Maroikopf

Gipfel östl. Maroikopf

Gipfel west. Maroikopf
Von dem westlichen Maroikopf fahren wir in die Maroischarte weiter ab ins Krachel Tal. Von hier aus steigen wir wieder auf zur Krachelspitze (2686m). An der Krachelscharte angekommen, nehmen wir die paar Höhenmeter zum Gipfel noch auf. Dritte Gipfel im "Sack".

Aufstieg zur Krachelspitze

Auf der Krachelspitze

Blick auf den Kaltenberg
Nun folgt eine schöne Abfahrt bis unterhalb des Kaltenberges. Hier fellen wir wieder auf und nehme den Kaltenberg in Angriff. Schnell sind wir am Skidepot, kurz unterhalb des Gipfels. Ein Seil hilft beim Aufstieg, auch wenn es teilweise unter dem Schnee liegt. Der Gipfel bietet eine tolle und imposante Aussicht. Wir können bis zum Ortel, Zufallspitze und Cevedale sehen.
Aufsteig zum Kaltenberg

Kleine Kletterstelle zum Gipfel

Die Jungs am Gipfel
Wir klettern wieder zum Skidepot ab und gehen die Talabfahrt an. Wir fahren über den Gletscher ca. 100hm ab zur Scharte, welche auf die andere Seite führt.


Abklettern zum Depot

Abfahrt zur Scharte
Die Abfahrt von der Krachelspitze

Aufsteig zur Scharte
Wir sind uns nicht sicher wie die Abfahrt von hier weiter geht. Viele Spuren führen weit nach links und wir denken uns, dass ist wohl zu weit links. Daher folgen wir auf gut Glück lediglich vier Abfahrtsspuren. Was uns zuversichtlich mach ist, dass wir keine Aufstiegsspuren sehen können und unten im Tal laufen die Spuren offensichtlich alle wieder zusammen. Wir folgen also den vier Spuren und können so durch die kommenden Rinnen eine genial Pulverschneeabfahrt genießen. Und zwar fast jungfräulich.
Diese Rinne sind wir abgefahren
Weiter unten kommt dann die nächste Entscheidung. Wie geht´s nun nach den steilen Rinnen weiter? Mehrere Möglichkeiten stehen uns offen und....wir entscheiden uns für die Flasche. Wir hätten dem Wanderweg folgen können, oder weiter nach links queren. Wir entscheiden uns aber führ eine sehr direkte Variante. So kommt es, dass wir in so steiles Gelände kommen, dass wir abschnallen müssen. Schlussendlich steigen, rutschen und holpern wir über ein steiles vereistes Bachbett ab und treffen unten wieder auf den Weg, der uns raus führen sollte. Wir folgen dem Weg und unsere Tour endet in Langen. 
Einer von uns Trempt bis zu unserem Auto und wir können unser Zeugs einpacken und die Heimreise antreten. 
Schlussendlich sind wir 1300hm und 18,3km gegangen. Eine tolle Tour, die sicherlich unter der Woche schöner ist zu gehen, da weniger Tourengeher da sein sollten.

Sonntag, 15. Januar 2017

Linker Benifall WI4-5

Wir wollen den Linken Benifall angehen. Die Voraussetzungen sind gut, das Eis hat gut aufgebaut und der Fall sollte gut kletterbar sein.

Die erste SL





Die unteren Seillängen sind wieder erwarten recht feucht, aber dennoch kletterbar. 
Der Mittelteil geht über die linke Variante nicht, diese steht so gut wie nicht da. Dafür gehen wir die direkte Säule an. 
Der Mittelteil mit seinen Varianten



Da wir lange nicht klettern ware, schlaucht uns diese Säule ganz schön. 
Die letzte Seillänge ist vom Eis her sicherliche die beste, allerdings reicht mir mein "Saft" in den Armen nicht mehr dafür aus und ich seile mich nach ca 10m wieder ab. Lieber verzichten wir auf die letzen 20m und riskieren so keinen Sturz. Trotzdem hat uns die Tour sehr schön gefallen und zum Abschluss gab´s am Kloster noch einen sehr leckeren Glühwein und warme gebrante Mandeln.

Donnerstag, 11. August 2016

Contamine Grisolle / Triangle / Mont Blanc du Tacul 60°/WI2/III

Unsere zweite Tour solle eine Mixed Tour an der Triangle sein. Schon lange schwirren mir hier verschiedene Touren durch den Kopf.

Die Triangle von unserem Camp aus gesehen
Wir entscheiden uns für die Contamine Grisolle. Diese liegt weit links an der Triangle. Die Tour beginnt mir drei Seillängen im Eis, welche immer mehr aufsteilen.




Danach kommt eine der zwei Schlüsselstelle für uns. Es geht über eine Block, der uns den Weiterweg versperrt. Den Block darf mein Kollege erklimmen.




Dann wechseln die Seillängen sich ab, mal mehr im Eis mal mehr im Fels. Es ist eine herrliche kletterei mit noch humanen Schwierigkeiten. Die Zweite Schlüsselstelle führt über eine felsige Steilstufe welch danach ins Eis übergeht. Auch hier kann man sich in schöner kletterei hinüberarbeiten.







Runout aus der Tour
Ausstieg aus der Route
Ständen habn wir keine richtigen gefundne. Hier und dort hängen Bandschlaufen und ab und an mal ein Keil. Für uns war es nicht immer ganz klar, ob wir noch auf der richtigen Route sind. Wir haben alle Stände selbst eingerichtet und auch alle Zwischensicherungen. Ist aber in dem Gelände kein Problem, wenn man ein paar Friends, Keile und Bandschlaufen dabei hat.